Details
Wie setzte sich die junge Bundesrepublik mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands auseinander? Mit Humor und kritischem Blick erzählt der Film „Wir Wunderkinder“ aus dem Jahr 1958 die Geschichte zweier Schulfreunde, deren Lebenswege sie durch die politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts führen. Von der Kaiserzeit über die Tyrannei des Nationalsozialismus bis in die Jahre des Wirtschaftswunders zeichnet der Film das Bild einer Gesellschaft im Wandel und stellt die Frage, wie Menschen auf tiefgreifende politische Veränderungen reagieren. Die vielfach ausgezeichnete Satire von Regisseur Kurt Hoffmann gilt bis heute als einer der prägendsten deutschen Nachkriegsfilme. Im Rahmen unserer Zeithistorischen Filmreihe präsentieren wir den Film „Wir Wunderkinder“ am 16. November 2026 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin.
Im Anschluss an die Vorführung diskutieren der Historiker Manfred Görtemaker und der Filmhistoriker David Kleingers mit Michael Borchard, Leiter der Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste/ACDP, darüber, wie „Wir Wunderkinder“ Ende der 1950er Jahre auf die deutsche Vergangenheit blickt, wie der Film damals aufgenommen wurde und warum die darin verhandelten Fragen nach Erinnerung, Schuld und Neubeginn bis heute aktuell geblieben sind.
Hinweis: Die Anmeldung wird in Kürze freigeschaltet.
Programm
18:00 Uhr | Begrüßung
Christine Brunzel und Christiane Stahr
Wissenschaftliche Dienste/ACDP, Konrad-Adenauer-Stiftung
18:00 Uhr | Filmvorführung: Wir Wunderkinder
20:00 Uhr | Nachgespräch
Prof. em. Dr. Manfred Görtemaker
Universität Potsdam
David Kleingers
Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main
Moderation: Dr. Michael Borchard
Wissenschaftliche Dienste/ACDP, Konrad-Adenauer-Stiftung
im Anschluss Publikumsfragen
20:45 Uhr | Empfang
Hinweise: Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. Änderungen im Programm bleiben vorbehalten. Die Veranstaltung wird multimedial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial zeitlich unbegrenzt sowohl im Online- als auch Printformat für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwenden darf.