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Multilateraler Dialog / Multinationaler Entwicklungsdialog

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Neben zahlreichen Auslandsbüros weltweit, die sich mit ihren Gastländern auseinandersetzen, bilaterale Beziehungen pflegen oder sich mit übergreifenden Themen der Region befassen, unterhält die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. außerdem eine Reihe von Büros an Standorten mit internationalen Institutionen.

 

Ziele des Multilateralen Dialogs

Die meisten Herausforderungen, mit denen sich ein Staat konfrontiert sieht, können nicht im Alleingang gelöst werden – egal, wie groß oder klein er ist. In einer vernetzten und interdependenten Welt kann nicht von einseitigem Nachholbedarf weniger entwickelter Länder ausgegangen werden. Zahlreiche globale Phänomene haben uns in jüngster Vergangenheit wieder vor Augen geführt, wie verbunden die Welt miteinander ist – durch Lieferketten, die Verbreitung von Infektionskrankheiten und nicht zuletzt durch Klima- und Ökosysteme.

Im Laufe der Zeit haben sich viele multilaterale Organisationen zur Kooperation in unterschiedlichsten Themenfeldern gegründet. Das Herzstück internationaler Zusammenarbeit, in dem mit 193 Mitgliedsstaaten fast alle Länder der Welt vertreten sind, ist das System der Vereinten Nationen. Im Bereich der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit wurde beispielsweise mit der Verabschiedung der ‚Sustainable Development Goals‘ ab 2016 eine Entwicklung weg vom regionalen, hin zum globalen Ansatz vollzogen. Viele multilaterale Organisationen streben seitdem die Unterstützung eines integrativen Gesamtkonzepts an, das geprägt ist durch gegenseitiges Lernen und Verstehen sowie die Einhaltung der regelbasierten Ordnung. Diese Entwicklung geht über den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit hinaus und betrifft neben den oben genannten globalen Phänomenen Bereiche wie Wirtschaft und Handel, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, Normen- und Standardsetzung sowie die fortschreitende Digitalisierung unseres Lebens.

Die Programme des Multinationalen Entwicklungsdialogs in Washington und Brüssel waren die ersten Büros der Stiftung, die zur fokussierten Bearbeitung globaler ordnungspolitischer Themen beitrugen. Im Laufe der Zeit hat die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. weitere Büros, u. a. am Hauptsitz der Vereinten Nationen (VN) in New York, und später an anderen VN-Standorten wie Genf und Wien eröffnet.

Ziel der Arbeit dieser Büros ist es:

  • sich als Dialogplattform für einen wertebasierten Multilateralismus einzusetzen
  • vertieft über die wichtige Arbeit multilateraler Organisationen, ihre Bedeutung und ihre komplexen Strukturen zu informieren sowie Wissen zu vermitteln und zu vertiefen
  • nationale und internationale Diskurse zu ausgewählten Schwerpunktthemen der Stiftung zu verknüpfen und auf (Fehl-)Entwicklungen aufmerksam zu machen
  • KAS-weite Expertise zusammenführen und zu ausgewählten Themen zu koordinieren

 

Die Standorte des Multilateralen Dialogs im Überblick

An folgenden ausgewählten Standorten mit internationalen Institutionen ist die Konrad-Adenauer-Stiftung mit Auslandsbüros für den Multilateralen Dialog vertreten.

Multinationaler Entwicklungsdialog USA

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist seit 1978 am Standort Washington D.C. vertreten. Der Multinationale Entwicklungsdialog der Konrad-Adenauer-Stiftung in Washington arbeitet seit 2005 in den Bereichen Entwicklungs-, Handels- und Sicherheitspolitik gerade auch mit Blick auf die europäischen Standpunkte zur Weiterentwicklung der transatlantischen Beziehungen.

 

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Multinationaler Entwicklungsdialog Brüssel (MNED)

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist seit 1978 am Standort Brüssel vertreten. Der Multinationale Entwicklungsdialog der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brüssel arbeitet seit 2005 in den Bereichen weltweiter Demokratieförderung, insbesondere Parteien- und Politikdialog sowie im Bereich Sicherheitspolitik. Das Büro fungiert als Schnittstelle für globale EU-Projekte mit Beteiligung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Darüber hinaus ist die Stiftung über den Standort Brüssel im europäischen Netzwerk politischer Stiftungen (ENOP) vertreten, wo sie insbesondere weltweite Arbeit der Demokratieförderung und Parteienzusammenarbeit einbringt.

 

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Multinationaler Entwicklungsdialog New York

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist seit 2016 mit einem Büro am Standort der Vereinten Nationen in New York vertreten. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Frieden und Sicherheit, entwicklungspolitischer Thematiken im Rahmen der Agenda 2030 und in der Stärkung der Rechtstaatlichkeit weltweit. Weiterhin wird zu ausgewählten Fragestellungen der digital governance gearbeitet. Das Auslandsbüro unterstützt die weltweiten Projekte der Konrad-Adenauer-Stiftung bei der Vernetzung und Präsentation ihrer Arbeit in New York, besonders im Rahmen der rotierenden Präsidentschaften im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

 

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Multilateraler Dialog Genf

 

Der Multilaterale Dialog Genf leistet mit seiner Arbeit und Berichterstattung seit 2019 einen Beitrag dazu, die Kenntnisse über Vorgänge des internationalen Genfs zu vertiefen. Insbesondere bei den Fragen von Menschenrechten, Handel, Globaler Gesundheit und digitalen Themen bietet es eine Plattform für den Austausch gleichgesinnter Akteure, die sich zu einer wertebasierten multilateralen Zusammenarbeit bekennen. Hierzu gehört auch der Austausch mit Parlamentariern, Parteienvertretern und Journalisten.

 

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Multilateraler Dialog Wien

 

Seit 2019 arbeitet die Konrad-Adenauer-Stiftung am Standort Wien unter anderem zum europäischen Integrationsprozess im Rahmen der EU sowie mit deren unmittelbarer Nachbarschaft in Süd- und Osteuropa. In verschiedenen Austauschformaten werden Experten aus der Wissenschaft, den Parlamenten, Think Tanks und der Zivilgesellschaft zusammengebracht. Neben sicherheits- und klimapolitischen Schwerpunkten stehen auch Rechtsstaatlichkeit und die Weiterentwicklung demokratischer Strukturen im Vordergrund. Daneben ist die wertebasierte Weiterentwicklung des Multilateralismus ein zentraler Schwerpunkt am Standort Wien; Themen hier ansässiger internationaler Organisationen wie Rüstungskontrolle oder der Nexus Klima & Sicherheit werden in der Arbeit aufgegriffen.

 

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Kontakt Dr. Hardy Ostry
Dr. Hardy Ostry
Leiter des Auslandsbüros Washington, D.C.
hardy.ostry@kas.de
Kontakt Dr. Olaf Wientzek
Portrait Olaf Wientzek
Leiter des Multinationalen Entwicklungsdialogs Brüssel
olaf.wientzek@kas.de +32 2 669 31 70
Kontakt Thomas Tödtling
Portrait Thomas Tödtling
Leiter des KAS-Büros New York
thomas.toedtling@kas.de +1 646 852 6442
Kontakt Andrea Ellen Ostheimer
Andrea Ostheimer
Leiterin des Multilateralen Dialogs Genf
andrea.ostheimer@kas.de +41 79 318 9841
Kontakt Sebastian Enskat
Sebastian Enskat
Leiter des Multilateralen Dialogs Wien und kommissarischer Leiter des Auslandsbüros Ungarn
sebastian.enskat@kas.de +43 1 890 1465 11

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Publikationen zum Thema

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Evolving Trends in Terrorism and Counterterrorism

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PABS-Annex zum WHO-Pandemieabkommen: Fortsetzung der 4. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe...

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US-Meinungen nach dem ersten Jahr in Trumps zweiter Amtszeit

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Weltkarte mit Staaten, die in verschiedenen Farben hervorgehoben sind und die Einberufung der 39. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zum Iran beantragt haben. Sie zeigt auch die Unterstützung der Ratsmitglieder für die Resolution, die während der Sondersitzung am 23. Januar 2026 verabschiedet wurde und das Mandat der Untersuchungsmission und des Sonderberichterstatters zum Iran verlängert. Die folgenden 21 Mitgliedstaaten des Rates beantragten die Einberufung einer Sondersitzung: Albanien, Bulgarien, Chile, Kolumbien, Zypern, Tschechien, Dominikanische Republik, Ecuador, Estland, Frankreich, Island, Italien, Japan, Mauritius, Niederlande, Nordmazedonien, Republik Korea, Slowenien, Spanien, Schweiz und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland. Der Antrag wurde auch von den folgenden 30 Beobachterstaaten unterstützt: Argentinien, Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Irland, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Montenegro, Neuseeland, Norwegen, Paraguay, Polen, Portugal, Republik Moldau, Rumänien, Schweden, Slowakei, Ukraine, Uruguay und Zypern. Sie sind grün schraffiert. Während der Sitzung selbst stimmten die folgenden 25 Staaten für die Resolution: Albanien, Benin, Bolivien, Bulgarien, Chile, Kolumbien, Zypern, Tschechien, Dominikanische Republik, Ecuador, Estland, Frankreich, Ghana, Island, Italien, Japan, Marshallinseln, Mexiko, Niederlande, Nordmazedonien, Republik Korea, Slowenien, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich. Sie sind grün schraffiert. Die folgenden 7 Mitgliedstaaten stimmten gegen die Resolution: China, Kuba, Indien, Indonesien, Irak, Pakistan und Vietnam. Sie sind rot hervorgehoben. Die folgenden 14 Mitgliedstaaten enthielten sich bei der Abstimmung der Stimme: Angola, Brasilien, Burundi, Côte d'Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Ägypten, Äthiopien, Gambia, Kenia, Kuwait, Malawi, Katar, Südafrika, Thailand. Sie sind dunkelgrau eingefärbt. Mauritius war bei der Abstimmung nicht anwesend und ist hellgrau hervorgehoben.

Unterstützung für 39. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zum Iran sowie Abstimmungsergebnis zu e...

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Global Europe Illustrated: EP vote on its request to ECJ concerning EU-Mercosur Treaty compliance

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Christdemokratische Perspektiven auf die Zukunft der Europäischen Entwicklungszusammenarbeit

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3. und 4. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zum PABS-Annex des Pandemieabkommens

Genfer Depesche

Weltkarte mit Ländern, welche in unterschiedlich starken Grüntönen hervorgehoben sind abhängig von den Kongruenzen im Abstimmungsverhalten mit der Bundesrepublik Deutschland im UN-Menschenrechtsrat im Jahr 2025. Die größten Übereinstimmungen (90-100%, dunkelgrün markiert) finden sich mit Bulgarien, Albanien, der Tschechischen Republik, Nordmazedonien und Rumänien. In 80-90% der Fälle stimmten auch Zypern, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Belgien, Japan, Spanien, Georgien und Südkorea wie Deutschland ab. Im Bereich 60-80% findet sich lediglich Island. In 45-60% der Fälle stimmten die Marshallinseln, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik und Mexiko mit Deutschland. Kolumbien, Brasilien und Marokko hatten Übereinstimmungen mit Deutschland in 30 bis 45% der Fälle. Lediglich 20-30% waren bei Gambia, Malawi und Ghana zu verzeichnen. Am wenigsten häufig (1-20%) stimmten Benin, Elfenbeinküste, Kirgistan, Südafrika, Thailand, Bolivien, Äthiopien, Kenia, Burundi, Kuba, Malediven, Katar, Vietnam, Algerien, Bangladesch, China, Demokratische Republik Kongo, Indonesien, Kuwait und der Sudan wie Deutschland ab.

Kongruenzen im Abstimmungsverhalten mit Deutschland und China im UN-Menschenrechtsrat 2025

Map of the Month 01/2026

The International Day of Disabled Persons iStock: Amanda Lewis

Judicial Guardianship of Global Norms: Courts, Disability Rights, and the Role of the United Nations

International Day of Disabled Persons

Das Titelblatt der Nationalen Sicherheitsstrategie der USA mit dem Siegel des Präsidenten auf einer Amerika Flagge KAS

Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA

Trumps Blick auf die Welt

The Inflation Reduction Act Impacts on Cleantech Trade and Investment

The Inflation Reduction Act

Auswirkungen auf Cleantech, Handel und Investitionen

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7. AU-EU-Gipfel

Neustart für eine Partnerschaft auf Augenhöhe

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The Nexus Between Climate Change, Labour Migration, And Radicalisation Among Tajik Labour Migrants

RUSI Project Report

America First verändert Welthandel

„America First“ verändert den Welthandel

Trumps Handelspolitik und die Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen

Multilateraler Dialog Genf, Genfer Depesche WHA U.S. Mission / Eric Bridiers / flickr / CC BY-ND 2.0

Antworten und Klarstellungen zu den Desinformationen rund um das Pandemieabkommen

Genfer Depesche

Weltkarte mit farblich markierten Ländern, die den Status ihrer Unterstützung für die 38. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zum Sudan am 14. November 2025 zeigen. Als Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats, welches die Sondersitzung beantragte sind folgende 23 Länder dunkelgrün markiert: Albanien, Belgien, Bulgarien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Zypern, Tschechien, Dominikanische Republik, Frankreich, Gambia, Georgien, Deutschland, Island, Japan, Mexiko, Niederlande, Nordmazedonien, Republik Korea, Rumänien, Südafrika, Spanien und die Schweiz. Zu den aktuelle Ratsmitgliedern, welche die Sitzung nicht mit beantragt haben, zählen folgende 24: Algerien, Äthiopien, Bangladesch, Benin, Bolivien, Brasilien, Burundi, China, Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Ghana, Indonesien, Kenia, Kirgistan, Kuba, Kuwait, Malawi, Malediven, Marokko, Marshallinseln, Qatar, Sudan, Thailand, Vietnam. Die folgenden 31 Staaten, welche nicht Mitglied im Rat sind, haben die Sitzung mit beantragt: Andorra, Australien, Österreich, Kanada, Kroatien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Montenegro, Neuseeland, Norwegen, Polen, Portugal, Republik Moldau, Sierra Leone, Slowakei, Slowenien, Schweden, Ukraine, Vereinigtes Königreich, Uruguay. Sie sind hellgrün eingefärbt.

Unterstützung für 38. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zur Situation um El-Fasher im Sudan

Map of the Month 11/2025

KAS Karte des Monats Oktober, Humanitäres Völkerrecht

Unterstützer der globalen Initiative für humanitäres Völkerrecht

Map of the Month 10/2025