Repräsentation und Partizipation

Repräsentation und Partizipation

Wenn wir gefragt werden, was wir machen, könnte die Antwort durchaus kurz ausfallen: Wir kümmern uns um die Demokratie. Bei uns in Deutschland und anderswo in der Welt. Auf diesen Seiten erklären wir, wie wir das machen, vor welchen Herausforderungen wir stehen und wer unsere Partner sind.

Ein Mann mit einem Megafon auf einer Demonstration oder Veranstaltung.
Diskutieren Sie mit uns auf den Sozialen Medien unter dem Hashtag: #KAS4Democracy

In der Konrad-Adenauer-Stiftung sind wir überzeugt, dass Repräsentation und Partizipation die elementaren Prinzipien für Demokratie und Freiheit sind. Das Herz unserer Demokratie schlägt in den Parlamenten. Und es sind an erster Stelle die demokratischen Parteien, die die politische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land erlebbar machen.

Wir wissen: Jede Demokratie ist anders, weil kein Land wie das andere ist. Zugleich teilen viele demokratische Länder gegenwärtig etwas: Sie stehen unter Druck; Teile der Gesellschaft – eine Minderheit – ist unzufrieden mit der Demokratie. Sie haben den Eindruck, sie würden nicht gehört und gesehen. Auch bei uns in Deutschland gibt es vermehrt Stimmen, wonach autokratische Systeme effizienter seien. Dabei wird übersehen, welchen Preis Menschen unter autoritären Regimen für diese angebliche Effizienz zahlen müssen: mit dem Verzicht auf Freiheiten und Grundrechte wie den Schutz des Eigentums, Mitbestimmung oder Pluralismus.

Wir brauchen mutige Ideen und Modelle für politische Teilhabe, die sich in unserer repräsentativen Demokratie verwirklichen lassen. Denn: Demokratie braucht Pluralismus, Kompromiss und eine starke Debattenkultur. Es muss uns gelingen, Meinungsunterschiede offen, respektvoll und tolerant zu diskutieren, zu Kompromissen zu kommen, daraus Entscheidungen abzuleiten und diese zu akzeptieren. Unsere Debattenkultur müssen wir dabei ständig weiterentwickeln, analog und digital. Dabei braucht Meinungsbildung verlässliche Informationen.

Ob in unseren politischen Bildungsforen, über unsere politischen Analysen, die zeithistorische Forschung oder die Erfahrungen aus anderen Ländern – wir diskutieren und zeigen, wie es gelingen kann, mehr Menschen für demokratische Mitverantwortung zu gewinnen.

Unsere Expertinnen und Experten in Deutschland und in mehr als 100 Ländern haben hier eine große Aufgabe: Menschen davon zu überzeugen, dass es sich lohnt und wichtig ist, sich zu informieren und zu engagieren. Heute müssen wir uns wieder verstärkt fragen, wie wir konkurrenzfähig bleiben, wie Geschwindigkeit und politische Partizipation zusammengehen und wie wir die Anziehungskraft der liberalen Demokratie und ihrer offenen Gesellschaft gegenüber autoritären Systemen erhöhen. Gerade aus unserem christlich-demokratischen Freiheitsverständnis sehen wir unsere Aufgabe darin, beides zu stärken: die Verantwortungsbereitschaft jedes Einzelnen und das Bewusstsein für den Zusammenhalt, den jedes demokratische Land braucht.

Kontakt

Dr. Matthias Oppermann

Dr

Stv. Leiter Wissenschaftliche Dienste/ Archiv für Christlich-Demokratische Politik, Leiter Zeitgeschichte

matthias.oppermann@kas.de +49 30 26996-3812
#KAS4Democracy

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